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Vorgeschichte

die evangelische Kirche zieht den Prozess der medial geschickt als solche dargestellten 'Entschädigung' seit 2010 hin.Wesentlicher Kritikpunkt ist nicht nur die demütigende Art und Weise,wie Betroffene behandelt werden,sondern auch die Art und Weise,wie die Entschädigungssummen -bislang auf Almosenhöhe - berechnet werden.Der Hauptpunkt eines jeden als Kind erlittenen Missbrauches ist die auftretende Auswirkung auf die ausbildungstechnische und damit berufliche Vita des Opfers. In 99% der Fälle eine negative.

der Deal

2023 schlossen Bundestag und evangelische Kirche,trotz Warnungen des damaligen Missbrauchsbeauftragten Rörig an gängiger Rechtssprechnung vorbei einen Deal ab.Dieser ließ den Kirchen freie Hand bei der Aburteilung und Entschädigung von Taten in ihrem Verantwortungsbereich.Dafür,dass ihnen sozusagen Selbstjustiz zugestanden wurden,verpflichteten sie sich,bei der Entschädigung gänge Vorschriften des Entschädigungsrechtes im BGB zu berücksichtigen bzw. dessen Vorgaben einzuhalten.

Die Ausklammerung von Ausbildungsfolgen für die Entschädigung spricht dieser Zusage Hohn.Weshalb es durchaus Menschen gibt,die hier die evangelische Kirche rechts-/vertragsbrüchig gegenüber dem Bundestag ist.Die neue,eher schläfrig agierende Missbrauchsbeauftragte Kersin Claus hat sich bislang zu dem Skandal noch nicht geäußert.

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